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Entstehung des süddeutschen Netzes
Entwicklung des süddeutschen Netzes bis zum Ende des 2. Weltkrieges


Elektrifizierte Strecken der Reichsbahn in Süddeutschland

DRG-LogoEntstehung des süddeutschen Netzes

Der Ausbau des bayerischen Netzes und der Beginn der Elektrifizierung von Vorortstrecken im Raum Stuttgart führte zur Entstehung des bayerisch-würthembergischen Netzes. Später wird auch vom Süddeutschen Netz gesprochen, jedoch ohne dabei die südbadischen Strecken einzuschließen.

Vorortverkehr

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Vororttriebwagenzug ET 65 der DRG

Schnellverkehr

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Meßfahrt E 04 im Bf. Ulm

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Schnelltriebwagen ET 11 der DRG

Eröffnungsdaten

15.05.1931Nannhofen—Augsburg Hbf31 kmBemerkungen
15.05.1933Augsburg Hbf—Ulm Hbf km 
15.05.1933Stuttgart Hbf—Esslingen (Neckar) km 
15.05.1933Vorortgleise: Stuttgart Hbf—Ludwigsburg km 
01.06.1933Esslingen (Neckar)—Plochingen—Ulm Hbf km 
01.06.1933Kornwestheim—Stuttgart-Untertürkheim km 
01.06.1934GŁtergleise: Stuttgart Hbf—Kornwestheim Rbf km 
01.06.1934München Hbf—Dachau km 
30.07.1934München-Laim—München-Allach km 
07.10.1934Plochingen—Tübingen km 
17.12.1934Augsburg Hbf—Donauwörth km 
15.05.1935Donauwörth—Teuchtlingen—Nürnberg Hbf km 
15.05.1935Reichelsdorf—Nürnberg Rbf km 
15.08.1935Nürnberg Hbf—Bw Nürnberg Hbf km 
15.05.1939Nürnberg Hbf—RBD-Grenze bei Falkenstein [- Saalfeld (Saale)]156,6 [182,2] km 
15.05.1939Stuttgart-Zuffenhausen—Leonberg15,3 km 
22.08.1939Nürnberg Hbf—Dutzenteich—Nürnberg Rbf12,4 km 
26.08.1939Nürnberg Rbf—Fürth (Bay) Hbf5,8 km 
18.12.1939Leonberg—Weil der Stadt10,38 km 
Anfang 1945Verbindungskurve Wernau—Blockstelle Schnaidwald kmUmgehung Plochingen, Ende 40er Jahre abgebaut
15.07.1944Nürnberg Eibach—Hohe Marter km 

DRB-LogoEntwicklung des süddeutschen Netzes bis zum Ende des 2. Weltkrieges

Geplant: S-Bahn-Verkehr München

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elT 1734 a/b (ET 55 04) der DRG

Am 2. November 1942 verbindet die Reichsbahn mit der Eröffnung des Abschnittes Leipzig—Weißenfels das Mitteldeutsche mit dem süddeutschen Netz. Bereits 2 Jahre zuvor waren die 110-kV-Netze verbunden worden, um den lange geplanten Energieaustausch zwischen dem Grundlast liefernden mitteldeutschen Kohlekraftwerk Muldenstein und den spitzenlastfähigen süddeutschen Wasserkraftwerken zu realisieren.

1946 erfolgte der Abbau der Bahnernergieversorgungsanlagen in der Sowjetischen Besatzungszone bis zur Zonengrenze am Bk. Falkenstein. Damit war auf der Frankenwaldrampe nur noch Betrieb bis Ludwigsstadt möglich.

Netz Sueddeutschland
Mit Einphasenwechselstrom elektrifiziertes Netz in Süddeutschland um 1939 (ohne badische Strecken), blau DRG, rot Karwendel- und Außenfernbahn (Österreich), grün LAG

Fotos historischer Fahrleitungsanlagen heute    2004 und 2005   


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© Thomas Scherrans, 10.11.2008